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Impressionen und Ereignisse während der Rohbauphase im April 2010

Rohbauphase im April 2010

Rohbauphase im April 2010

“Komm, wir bauen eine Kapelle” – unter diesem Motto hatte der Verein “Kapelle Mark Zwuschen” am 20.03.2010 in die Heimatstube gebeten. Viele Interessenten folgten der Einladung. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ließ Seydas Pfarrer Thomas Meinhof die Ereignisse noch einmal Revue passieren.

Bestrebungen, in Mark Zwuschen ein kleines Gotteshaus zu bauen, habe es bereits seit der Gründung des Ortes nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben; in einer Zeit, als rund um das Gutshaus so genannte Neubauernhäuser und damit Mark Zwuschen als Dorf entstand. Aber alle Bemühungen Anfang der 1950er Jahre schlugen fehl. Jetzt nimmt der lang gehegte Wunsch Realität an. “Ein Werk zur Ehre Gottes und zu unserer Freude soll es werden”, sagte der Pfarrer.

Mark Zwuschen sei damals mit viel Hoffnung aufgebaut worden, auch jetzt könne man wieder hoffen, dass das Werk gelingt. Die Anfänge sind gemacht, das Fundament des kreisrunden Gotteshauses ist gelegt, die Grundmauer zwar noch nicht fertig, weil der lange Winter einen Strich durch die Rechnung machte. Jetzt soll es aber zügig vorangehen. Am 30. April wird der Rohbau stehen.

Ohne Unterstützung durch Sponsoren und Spenden wäre es allerdings ein aussichtsloses Unterfangen. Bauplanerisch betreut wird das Projekt vom Ingenieurbüro Eule in Jessen, die zbo Bau GmbH Jessen hat versprochen, Erde anzufahren und rings um die Grundmauern aufzuschütten, so dass der Eindruck aufkommen wird, als ob das Gebäude auf einem kleinen Berg steht. Selbst aus dem Nachbarkreis Teltow-Fläming kam Hilfe. Wilfried Rauhut, Bürgermeister der Gemeinde Niedergörsdorf, schickte zwei große Lkw-Ladungen Abbruchsteine nach Mark Zwuschen. Sie stammen zum großen Teil von Immobilien auf dem ehemaligen Militärgelände in Altes Lager. (soweit zitiert aus mz-web.de online vom 21.03.2010)

wichtige Daten dieser Zeit:

27.4.: Heute ab 9 Uhr wird Meister Schudde aus Seyda gratis die von OEWI aus Mark Zwuschen gestifteten Gläser kreisrund zuschneiden, ein Kunststück! 12 Apostelfenster, 1 Christusfenster.

22.4.: Endredaktion für die Festschrift zum Schul- und Heimatfest 2010. – 16.30 Uhr Beratung des Vereins “Kapelle Mark Zwuschen”: Biberschwänze! Aufträge für die Zimmererarbeiten und die Dachdeckerarbeiten (Fa. Werner, Gadegast; Fa. Schwarzer, Morxdorf) werden ausgelöst; die Arbeiten sollen bis Mitte Juni beendet sein. Den Blitzschutz stiftet Fa. Hoffmann aus Naundorf.

13.4.: Kapelle Mark Zwuschen: Heute wird mit dem Tischler über den Bau der drei Türen gesprochen, zu Pfingsten sollen sie fertig sein, dann wird die Holzschnitzerin Elisabeth Kratz 12 Motive anfertigen, die an den Türen angebracht werden.

6.4., Kapelle Mark Zwuschen. Am Abend des ersten (Hochbau-)Tages. Meister Sommer legte selbst Hand an. 6.4.: Eine Holzschnitzerin aus Seyda, zur Zeit an der Holzbildhauerschule in Oberammergau, will die biblischen Geschichten an den Türen der neuen Kapelle in Mark Zwuschen anfertigen. Heute um 19.30 Uhr wird mit ihr gemeinsam noch einmal darüber beraten, welche Darstellungen es sein sollen, und sie wird erzählen, wie sie arbeiten wird. In Mark Zwuschen, Ringstr. 39a.

20.3.: 15 Uhr Informationsveranstaltung des Vereins “Kapelle Mark Zwuschen e.V.” in der Heimatstube Mark Zwuschen (altes Gutshaus) zum Bau der Kapelle; mit Vortrag und Gesprächsmöglichkeit bei Kaffee und Kuchen, Musik eines Dudelsackspielers; wer möchte, kann eine kleine Kapelle schnitzen (aus weichem Holz, unter Anleitung); und ab 16.30 Uhr wird eine Busfahrt zur Baustelle mit fachkundiger Führung angeboten.

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