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Blick in die Jahresbilanz

in der Paul Gerhardt Kapelle

in der Paul-Gerhardt-Kapelle

Folgender von Vereinsmitglied Rainer Schultz geschriebener Artikel wurde dieser Tage in der Mitteldeutschen Zeitung veröffentlicht. Er befaßt sich mit der Jahresversammlung und deren Ergebnissen der Vereine Mitteldeutsche Kirchenstrasse .. in Dommitzsch an 30.11.2010:

.. Lysander Pötzsch, Vorsitzender des Vereins “Mitteldeutsche Kirchenstraße”, hat bei der Jahresversammlung zuversichtlich nach vorn geblickt, als es um die Formulierung der Ziele seines Vereins für das Jahr 2011 ging. Ein wenig stolz durfte die “Mitteldeutsche Kirchenstraße” schon sein. Immerhin zählte man 3 466 Besucher für das zu Ende gehende Jahr in der eigenen Ausstellung in Dommitzsch.

Im Pfarrhaus von Dommitzsch, dem Sitz der Mitteldeutschen Kirchenstraße, traf man sich, um das vergangene Jahr 2010 noch mal Revue passieren zu lassen. Mit der Gründung einer Sektion Sachsen-Anhalt in Axien wurde im Januar ein überfälliger Schritt vollzogen. Der Verein umfasst ein Netzwerk von etwa 120 Kirchen in Sachsen und Sachsen-Anhalt zwischen Torgau, Bitterfeld, Gräfenhainichen und Wittenberg. Peter Werner aus Jessen / Schweinitz lenkt die Geschicke der Sachsen-Anhaltiner und betreut gleichzeitig die Internetseite

Als im Juni anlässlich der Flämingkirchenexkursion eine so genannte “Botschaft Mitteldeutsche Kirchenstraße” im kleinen Naundorf bei Seyda eröffnet wurde, war dies mit dem Ziel verbunden, den Radweg Berlin-Leipzig zu beleben. Eine Dauerausstellung zur Kirchenstraße zählt inzwischen dazu. Erhard Schlüter, der die Botschaft betreut, muss schmunzeln, als er von einem Besucher berichtet, der ihn mit der in Diplomatenkreisen gebräuchlichen Anrede “Exzellenz” ansprach. Seine Kirchenführungen würzt Schlüter stets mit kleinen Anekdoten “Zehn bis 20 Radfahrer pro Tag machen hier schon mal Halt. Es ist ein wunderschöner Ort der Stille und Meditation”, weiß er zu berichten.

Gabrielle Viehweger aus Wartenburg engagiert sich für den Erhalt der Bleddiner Kirche. Seit Januar ist sie Vereinsmitglied und möchte etwas für ihr kleines Gotteshaus bewegen. Auch Jörg Lehmann, das Ehepaar Grossegesse, Harald Witte und Silvia Scharpf – sie alle zählen nicht die Stunden und die Freizeit, die sie für “ihre Kirchenstraße” einbringen. Eckhard Baum, Organisator der alljährlich im Juni stattfindenden Goitzsche-Kirchentour, war extra aus Friedersdorf bei Bitterfeld angereist, um bereits für die Tour 2011 einzuladen. Diesmal unter dem Motto “Industriekirchen”.

Höhepunkt 2011 wird indessen die Teilnahme am Evangelischen Kirchentag im Juni in Dresden sein. Auf zehn Quadratmeter Ausstellungsfläche wird man sich in der sächsischen Landeshauptstadt präsentieren. Bevor jedoch das Kirchentagsgelände bezogen wird, heißt es auf einer vier Etappen umfassenden Pilgertour per Rad Flagge zu zeigen. Der symbolische Start erfolgt in Bleddin. Ziel ist es, vielen Menschen entlang der Strecke, sei es bei Begegnungsabenden oder Vorträgen, das Anliegen und damit die Botschaft und Philosophie des Vereins herüber zu bringen. Gemeindepfarrer Matthias Kopischke (Dommitzsch), er war einige Zeit am Kirchlichen Forschungsheim in Wittenberg tätig, war von der Idee fasziniert. Er möchte sich zumindest an zwei Etappen, der am 29. Mai beginnenden Pilgertour, beteiligen. ..

Die Veröffentlichung erfolgte mit freundlicher Genehmigung durch den Autor Rainer Schultz Lutherstadt Wittenberg

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