Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass eine Idee auf so fruchtbaren Boden fällt.
Anne Lüttgens-Müller, Lysander Pötzsch und weitere engagierte Akteure gründeten damals 2001 einen Verein, der zum Inhalt hat einerseits alte, sanierungsbedürftige Kirchen vor dem Verfall zu retten und andererseits das kulturelle Leben auf dem Lande durch vielfältige Angebote und Aktivitäten zu bereichern.
Ein kühnes Vorhaben, denn derlei sakrale Bauten gab es viele auf den Dörfern. Ein Fass ohne Boden. So schien es!?
In Wörblitz, einem Ortsteil des sächsischen Dommitzsch wollte man den Beweis antreten und exemplarisch für viele ungenutzte Kirchen in unserem Land ein längst aufgegebenes Gotteshaus wieder zum Leben erwecken. Dass dies gelang erscheint wie ein Wunder.
Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass eine Idee auf so fruchtbaren Boden fällt.
Anne Lüttgens-Müller, Lysander Pötzsch und weitere engagierte Akteure gründeten damals 2001 einen Verein, der zum Inhalt hat einerseits alte, sanierungsbedürftige Kirchen vor dem Verfall zu retten und andererseits das kulturelle Leben auf dem Lande durch vielfältige Angebote und Aktivitäten zu bereichern.
Ein kühnes Vorhaben, denn derlei sakrale Bauten gab es viele auf den Dörfern. Ein Fass ohne Boden. So schien es!?
In Wörblitz, einem Ortsteil des sächsischen Dommitzsch wollte man den Beweis antreten und exemplarisch für viele ungenutzte Kirchen in unserem Land ein längst aufgegebenes Gotteshaus wieder zum Leben erwecken. Dass dies gelang erscheint wie ein Wunder.
“Dresden gab uns Kraft für den Alltag. Wir müssen alles erst noch sacken lassen.” Die Worte von Hannelore Hippe, Teilnehmerin an der 185 km- Radpilgertour der Mitteldeutschen Kirchenstrasse zum Kirchentag nach Dresden, vermittelten jenes Gefühl, dass wohl alle verspürten, die per Drahtesel die Elbmetropole erreichten. Ob in Weßnig, der ersten Radfahrerkirche Deutschlands, beim Gemeindeabend mit Vortrag von Peter Werner in Strehla an der Elbe, in Meißen und schließlich die fünf Tage Dresden zu Gast beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag – all diese Orte und deren Menschen hinterließen bleibende Eindrücke.
“Da wird auch dein Herz sein” hieß das Kirchentagsmotto aus dem Matthäusevangelium.
Kaum treffender hätte man die Worte wählen können, um jenes Zusammengehörigkeitsgefühl der unterschiedlichsten Menschen, mit den unterschiedlichsten Lebensläufen, aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands beschreiben zu können.
Die Dresdener erwiesen sich als die perfekten Gastgeber. Sächsische Gastfreundschaft blieb nicht nur eine Floskel.
Der Verein Mitteldeutsche Kirchenstrasse plant zahlreiche Aktivitäten anläßlich der am 29.05.2011 in Bleddin gestarteten Pilgertour zum Kirchentag nach Dresden. – 6.update zur Pilgerfahrt vom 03.06.2011
Die Pilger erreichte bei Ihrer Ankunft am 31.05.2011 in Meißen die Nachricht, dass der Stand der Vereine Mitteldeutsche Kirchenstraße e.V. auf dem Kirchentag in Dresden aufgebaut ist. Dank der außerordentlichen Aktivitäten des Vorsitzenden Herrn Lysander Pötzsch und der Akteure aus Gräfenhainichen ( Paul-Gerhardt-Freundeskreis), der 1.Radfahrerkirche Deutschlands zu Weßnig, der Freunde von St. Peter und Paul in Labrun bei Annaburg/Prettin und Weiterer.
Die Mitteldeutsche Kirchenstraße Netzwerk Dorfkirchen mit der 1. Deutschen Radfahrerkirche Weßnig präsentiert sich auf dem Markt der Möglichkeiten unter dem Stichwort Freizeit – Sport – Tourismus auf Messestand unter der Standnummer M3 A07.
Im folgendem Abschnitt einige Impressionen (Bilder) von der Präsentation des Vereins Mitteldeutsche Kirchenstrasse e.V. auf dem 33. evangelischen Kirchentag in Dresden. Wir bedanken uns bei allen Freunden und Akteuren, die diese Pilgertour nach Dresden und diese Präsentation möglich gemacht haben.
2. Kirchen-Rad-Tour Dommitzsch am 30. April 2011 – ab Kirche Wörblitz (Botschaft der Mitteldeutschen Kirchenstrasse) 9.15 Uhr Eröffnung der neuen Saison mit einem Gottesdienst in der Kirche zu Wörblitz (update mit Rezension vom 09.05.2011)
Die Mitteldeutsche Kirchenstraße soll die individuell geprägten Kirchen als Einheit erlebbar machen.
Am Sonnabend, dem 30.April 2011, fand im nordöstlichsten Zipfel des Kreises Nordsachsens eine bemerkenswerte Fahrradtour statt. Das Evangelische Kirchspiel Dommitzsch- Trossin hatte zu einer Rundtour durch sechs Kirchen eingeladen. Herr Pfarrer Matthias Kopischke und viele fleißige Helfer ermöglichten Einblicke in …
Am 29.01.2011 beschließt derVorstand des Vereins Kapelle Mark Zwuschen, die Kapellenspitze in Auftrag zu geben: Kreuz, Wetterfahne (mit Jahreszahl; beschwingt wie das Grabtuch auf den Osterdarstellungen als Zeichen des neuen Lebens), Kugel. Der Verein dankte allen, die dafür in den letzten Wochen dafür gespendet hatten (Gesamtkosten ca. 2.700 Euro, die Spender kommen diesmal in großen Teilen aus Mark Zwuschen selbst!).
Ende letzten Jahres fand eine Beratung dazu statt, wie die Spitze gestaltet werden könnte. Alle Interessenten waren dazu eingeladen, und es gab eine einmütige Entscheidung. Die Frage war noch, ob Zink …
Es war ein bewegender Samstagnachmittag, als am 12.02.2011 in der sich noch im Rohbau befindlichen kleinen Kapelle Mark Zwuschens der erste Gottesdienst von Seydas Pfarrer Thomas Meinhof geleitet wurde. Rund 50 Menschen waren erschienen, rückten eng zusammen und feierten dieses Ereignis.
Extra zu diesem Anlaß war die Männerschola “St.Marien” aus Heiligenstadt angereist und diese hatte als Gastgeschenk einen großen Leuchter mitgebracht, welcher aus einer Wagenachse von ihnen selbst geschmiedet worden war. Es waren neun Sänger, die als Männerschola bei zahlreichen sakralen Anlässen auftreten. …
“29.01.2011 Neues von der Kapelle in Mark Zwuschen”
29.1.: Vorstand des Vereins Kapelle Mark Zwuschen beschließt, die Kapellenspitze in Auftrag zu geben: Kreuz, Wetterfahne (mit Jahreszahl; beschwingt wie das Grabtuch auf den Osterdarstellungen als Zeichen des neuen Lebens), Kugel. Der Verein dankt allen, die in den letzten Wochen dafür gespendet haben (Gesamtkosten ca. 2.700 Euro, die Spender kommen diesmal in großen Teilen aus Mark Zwuschen selbst!). Ende letzten Jahres fand eine Beratung dazu statt, wie die Spitze gestaltet werden könnte. Alle Interessenten waren …
Meditation [Meine Gedanken in der Kapelle von Mark Zwuschen]
Nun stehe ich hier in dieser Kapelle. Es ist still um mich geworden. Hierhergezogen sind wir durch die schönen Flämingdörfchen. Hinter mir habe ich den Straßenlärm gelassen. Durch eine schöne Wanderung bin beflügelt von der schönen Gegend. Es ist schön, hier ausruhen zu können. Gedanken dürfen kommen. Sie gehen zurück, an den Ort, von dem ich komme, an meine Arbeitsstätte, an meine Familie. Hier in dieser Kirche darf ich alles …
Spiritueller Tourismus kann in den letzten Jahren steigende Zahlen vorweisen.
Die beiden Bereiche Gesundheitsvorsorge und Entspannung sind klar im Vormarsch. Immer mehr Menschen interessieren sich für spirituelle Wellness-Angebote wie Yoga, Tai Chi oder Meditation und verbinden das Reisen mit der Suche nach sinnstiftenden Angeboten und religiösen Anliegen.
Während Religion und Reisen eine alte Verbindung darstellen, sind Kirche und Tourismus ein relativ junges Paar. Dieses Begriffspaar Spirituell und Tourismus ruft auf den ersten Blick einen Widerspruch in unserer Betrachtung …
Folgender von Vereinsmitglied Rainer Schultz geschriebener Artikel wurde dieser Tage in der Mitteldeutschen Zeitung veröffentlicht. Er befaßt sich mit der Jahresversammlung und deren Ergebnissen der Vereine Mitteldeutsche Kirchenstrasse .. in Dommitzsch an 30.11.2010:
.. Lysander Pötzsch, Vorsitzender des Vereins “Mitteldeutsche Kirchenstraße”, hat bei der Jahresversammlung zuversichtlich nach vorn geblickt, als es um die Formulierung der Ziele seines Vereins für das Jahr 2011 ging. Ein wenig stolz durfte die “Mitteldeutsche Kirchenstraße” schon sein. Immerhin zählte man 3 466 Besucher für das zu Ende gehende Jahr …